Extensions: Die richtige Wahl?

By | September 23, 2015

Wer möchte schon nicht dazugehören, zu diesem illustren Club von Modells, Fernsehmoderatorinnen und anderen Prominenten, die immer den neuesten Trends hinterher eifern und so wunderschön anzusehen sind, auf den Hochglanzfotos der Magazine und den Fernsehserien im Abendprogramm? Und da Extensions der neueste Schrei zu sein scheinen, ist die Versuchung natürlich groß, gleich zum Friseursalon zu rennen und sich ebenfalls mit den hübschen Haarverlängerungen auszustatten, die aus mittellangen Frisuren innerhalb weniger Stunden lange Prinzessinnenhaare zu zaubern scheinen?

Doch so manch einer fragt sich, ob Extensions überhaupt für ihn geeignet sind. Was können sie, und was nicht? Wir bringen Licht ins Dunkel und zählen Vor- und Nachteile auf.

Clip-In Extensions: In kurzer Zeit zur Traumfrisur

Wer sich dauerhafte Extensions in die Haare einpflegen lässt, muss damit rechnen, mehrere Stunden beim Friseur verbringen zu müssen, doch dazu später mehr. Klar ist: Für das schnelle Experiment zwischendurch sind gewöhnliche Extensions nicht zwingend geeignet, sind sie doch eine eher dauerhafte Angelegenheit. Deutlich einfacher und schneller sind dagegen sogenannten Clip In Extensions, die mit relativ wenig Aufwand das bestehende Haar verlängern und damit verschönern können. Hierbei ist die Vorgehensweise denkbar einfach: Zwei oder drei Reihen unter dem Deckhaar werden Strähnen an das bestehende Haar „angeclippt“, und fertig ist die Frisur für den wilden Partyabend. Als dauerhafte Lösung sind sie nicht wirklich geeignet, muss man doch beim Frisieren ausgesprochen vorsichtig vorgehen, um keine Schäden zu verursachen.

Eine weitere Alternative: Die sogenannten Schalenbondings.

Schalenbondings: Ein bis zwei Wochen haltbar

Mit ein wenig Klebstoff kann man wahre Wunder vollbringen: Das war schon damals in Kindergarten und Schule der Fall, und auch heute noch lässt sich damit eine kurzzeitige, aber dafür wunderschöne Verlängerung des Haars relativ problemlos realisieren. Dabei werden die Extensions (sowohl Kunst- als auch Echthaar ist hier möglich) praktisch an das bestehende Naturhaar „angeklebt“, und halten so mehrere Tage bis hin zu zwei Wochen. Wer sich kurzfristig umentscheidet und bemerkt, dass die Extensions wohl doch nicht so ganz das sind, was er oder sie sich erhofft hat, kann mit ein wenig Öl oder mehrmaligem Waschen relativ simpel wieder zu seiner Naturfrisur zurückkehren, ohne großartigen Aufwand wie etwa bei fest angebrachten Extensions.

Alles in allem eine gute Methode, einmal über einen etwas längeren Zeitraum anzutesten, wie die neue Frisur denn so steht, und ob sie die Erwartungen erfüllt, die man an sie gestellt hat. Denn wer hat nicht schon einmal nach einigen Wochen gemerkt, dass das neue Tattoo oder das Piercing, dass man sich so sehr gewünscht hat, auf einmal irgendwie deplatziert und unschön wirkt?

Fazit: Experimentieren ist möglich, wenn man nur ein wenig Zeit aufwendet

Zusammenfassend können wir nur festhalten, dass schöne Haare oder kreative, neue Frisuren relativ leicht ausprobiert werden können, wenn man zu einem der beiden genannten Verfahren greift. Nur, wer wirklich dauerhafte Resultate erwartet, sollte zu entsprechenden Lösungen greifen, alle anderen sollten es zuerst einmal mit solchen „Lösungen auf Zeit“ versuchen. So lässt sich relativ leicht und kostengünstig durchprobieren, was wirklich zum eigenen Stil passt. Wer allerdings schon von vorne herein weiß, was er will, und sich mit Mittelmäßigkeit nicht zufrieden gibt, der kann getrost zum Friseur gehen und sich für teures Geld mit „richtigen“ Extensions ausstatten lassen – alle anderen sind mit Clip-In oder Schalenbonding besser bedient.